Farmer John

Mit Mistgabel und Federboa

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Song I used to bee Song I used to bee

Offizieller Filmbeschrieb...

Die faszinierende Lebensgeschichte des Alt-Hippies und Großfarmers John Peterson aus Caledonia, Illinois: John ist mit Leib und Seele Landwirt. In dritter Generation bewirtschaftet er den Hof seiner Familie unweit von Chicago. Seine künstlerische Ader und sein unkonventionelles Auftreten machen ihn jedoch von Anfang an zum Außenseiter in der ländlichen Heimatgemeinde. In den 60er Jahren wird seine Farm zur beliebten Hippie-Community, bis persönliche und wirtschaftliche Zäsuren ihn dazu zwingen, einen Großteil seines Besitzes zu verkaufen. Doch trotz aller Rückschläge findet John immer wieder die Kraft und den Mut, ein neues Kapitel seines Lebens aufzuschlagen.

Hinweise zum Film...

Der Film ist eine bereichernde Ergänzung zu FOOD INC.. FOOD INC. löst ein Ohnmachtsgefühl gegenüber den Grosskonzernen und Lobbys aus, doch FARMER JOHN zeigt, dass es möglich ist, auch neben diesem Goliath ein nachhaltiges System aufzubauen und damit Schluss zu machen mit der Ressourcenverschwendung.

Gerade weil FARMER JOHN eher biografisch aufgebaut ist, eignet sich der Film auch für Familien mit Kindern. Zudem kann er in Sekundar-, Mittel- und Hochschulen – beispielsweise auch für den Religionsunterricht – gezeigt und von gebildeten MultiplikatorInnen verwendet werden.

Bewertung der Filmjury...

Ein seelisch anregender, origineller Film mit hohem Unterhaltungswert, der eine sehr menschliche Perspektive zeigt.

Inhaltlich liegt die grösste Stärke in der Vermittlung eines Positivbeispiels: FARMER JOHN zeigt auf schöne und subtile Weise, dass eine Gemeinschaft mehr ist als die Summe der Individuen. Der Film ist eher Biografie als Umweltdokumentation und daher wenig auf die sachliche Vermittlung von Wissen, Fakten und Zusammenhängen ausgerichtet.

Dafür wirkt FARMER JOHN absolut berührend und inspirierend. Die Liebe zur Natur und zum Boden wird gut vermittelt. Der Film zeigt, dass auch harte Arbeit nach dem Lustprinzip erfolgen kann, dass Kunst und Vergnügen auf dem Bauernhof möglich sind. Es wird eine Rückkehr zu den spirituellen Wurzeln gezeigt, um Glück und Erfüllung abseits der Konsumgesellschaft zu finden.

FARMER JOHN ist logisch aufgebaut, vor allem im zweiten Teil spannend, mit qualitativ und inhaltlich gut gewählten Bildern und Szenen. Schnitt und Musik sind gut, die Kameraführung mittelmässig.

Weitere Rezensionen...

„Mal lyrisch, mal melancholisch, mal traurig, mal komisch, stets unterhaltsam. Es ist ein kleiner, feiner, wunderbarer Film über Small-Town-Amerika, ein Amerika abseits von Krieg und Bush und Cheney.“ – STERN

“Dieser Dokumentarfilm ist ein Glücksfall.” Programmkino

„Sehr besonders … Eine humorvolle, packende und mit genauem Blick erzählte Geschichte.“ – Al Gore, ehemaliger Vize-Präsident der USA, Autor, Umweltaktivist

“Ein Juwel der Zeitgeschichte” – STERN

Empfohlen von: Demeter, Slow Food Deutschland e.V., Rapunzel

Auszeichnungen: 5 wins.
IMDb Nutzer-Bewertung: 7.5/10
Metascore Kritiker-Bewertung: 78/100
Rotten Tomatoes Nutzer-Bewertung: 7.5/10


Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Taggart Siegel
Land: USA
Jahr: 2005
Dauer: 83 Minuten
Sprache (Audio): Englisch
Sprache (Untertitel): Deutsch
Aufführungsrechte: Films Transit International

Weiterführendes...

Tags

Kunst Mut Zusammenarbeit



Inhalte

Unterhaltungswert

Wissenschaftlichkeit + journalistische Leistung

Transfer eines Momentums

Bilder, Musik, Handwerk





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