Bikes vs Cars

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Offizieller Filmbeschrieb...

Bikes vs Cars zeigt eine globale Krise, über die wir uns längst bewusst sind und über die wir sprechen sollten: Klima, Ressourcenvergeudung, sowie ganze Städte, die von Autos vereinnahmt und verschlungen werden… Ein stets steigendes schmutziges und lautes Verkehrschaos. Das Fahrrad ist eine Alternative, um dem entgegenzuwirken, aber die Autoindustrie investiert jährlich Millionen in Lobbyarbeit und Werbung, um ihr Geschäft zu schützen. In diesem Film kommen Aktivisten und Denker zu Wort, die in diesem Sinne für eine Verbesserung insbesondere in den Städten kämpfen.

Bewertung der Filmjury...

Die Doku ist eine langsame aber überwältigende Odyssee durch die Grossstädte der Welt mit ihren unendlichen mehrspurigen Autostrassen, wo es von Autos nur so wimmelt, aber meistens von stehenden Autos umgeben ist.

Entgegen aller Vernunft hat die Autoindustrie ein Monster erschaffen zugunsten des motorisierten Individualverkehrs und den öffentlichen Verkehr sowie Langsamverkehr verdrängt bzw. zurückgebaut. Eine Entwicklung, die auch die Schweiz betraf und immer noch betrifft.

Sehenswert, weil einziger uns bekannter Film zum Thema autobasierter Gesellschaft und deren Auswirkungen. Er versucht die gesamte Bandbreite des Verhältnisses Velo-Auto und die involvierten Akteure aufzuzeigen. Er zeigt unter anderem die Verbandelung von Politik und Autoindustrie auf, geht aber nicht in die Tiefe in allen Bereichen.

Relevant weil Mobilität jeden von uns betrifft und der Film sich an jeden adressiert. Fast jede Person in der Schweiz hat ein Velo und/oder Auto zuhause und nutzt es mehr oder weniger. Insofern finden wir, ist er ab Berufsschulalter/Kanti geeignet. (Ab dem Alter, wo man Auto fahren darf und mitentscheiden kann).

Der Film zeigt auch auf, was ein einzelnes Individuum bewirken kann, indem er Beispiele zeigt von erfolgreichen „Bewegungen“ (grassroot movement), die Veränderungen bewirkt haben.

Weitere Rezensionen...

“Regisseur Frederik Gertten nimmt uns mit auf eine Reise um die Welt, besucht Städte, um ihren Umgang mit dem Thema Radverkehr zu zeigen. Sachlich, frei von Polemik, ohne die ganz einfachen Wahrheiten, ermöglicht der Film dem Zuschauer sich eine eigene Meinung zu bilden. Ein Film, den deshalb auch viele Autofahrer sehen sollten, weil er beide Perspektiven gleichberechtigt nebeneinanderstellt.” – Düsseldorfer Filmkunstkinos

IMDb Nutzer-Bewertung: 7.2/10
Metascore Kritiker-Bewertung: 68/100
Rotten Tomatoes Nutzer-Bewertung: 5.8/10


Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Fredrik Gertten
Drehbuch: Fredrik Gertten
Produktion: Margarete Jangård, Elin Kamlert
Akteure: Aline Cavalcante, Dan Koeppel
Land: Schweden
Jahr: 2015
Dauer: 90 min
Sprachen (Audio): English, Portuguese, Spanish
Sprachen (Untertitel): Deutsch
Weltrechte: Autlook Film Sales

Weiterführendes...

Tags

Auto Fahrrad Stadtentwicklung



Inhalte

Unterhaltungswert

Wissenschaftlichkeit + journalistische Leistung

Transfer eines Momentums

Bilder, Musik, Handwerk





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