In Transition 1.0

Von Abhängigkeit zu Resilienz

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Offizieller Filmbeschrieb...

“In Transition” ist der erste ausführliche Film über die Transition-Bewegung, gefilmt von denen, die es am besten wissen: die, welche es im Alltag umsetzen.

Die Transition Bewegung dreht sich um Gemeinschaften rund um den Globus, welche auf Klimawandel und Peak Oil mit Kreativität, Vorstellungskraft und Humor reagieren und ihre lokalen Gemeinden und Ökonomien umbauen. Positiv, lösungsorientiert, viral und Spass.

Hinweise zum Film...

“In Transition 1.0” richtet sich an verantwortungsbewusste BürgerInnen, die mithelfen wollen, ihre Gemeinde und die Gesellschaft auf das Leben ohne Erdöl vorzubereiten. Der Film liefert dafür eine wunderbare Inspiration und viele hilfreiche Tipps.

Ideal ist “In Transition 1.0” für Lehrpersonen und gebildete MultiplikatorInnen sowie als Weitergabe-DVD. Für den Schulunterricht und grosse Events ist er daher eher ungeeignet. Wer eine Transition-Initiative starten möchte, sollte den Film unbedingt im Rahmen der Gründungsveranstaltung zeigen!

Bewertung der Filmjury...

“In Transition 1.0” ist ein ansprechender Film, der zeigt, wie man als Gemeinschaft mit einfachen Mitteln einen gesellschaftlichen Wandel anstossen kann.

Inhaltlich spricht der Film vor allem die psychologische Seite der Erdölabhängigkeit an, was ihm eine hohe Relevanz verleiht – denn genau daran kranken so viele Lösungsansätze. Mit guten Interviews und vielen innovativen Projekten zeigt “In Transition 1.0” zahlreiche Ideen und Wege, wie man es besser machen könnte.

Wissenschaftlich gibt “In Transition 1.0” nicht viel her, das ist auch nicht sein Anspruch. Grundlegende Zusammenhänge wie Peak Oil und Klimawandel werden einsichtig und einfach erklärt. Etwas mehr Fakten und Wissen hätten aber nicht geschadet, dafür hätten irrelevante Szenen wie der Lumpenkarneval weggelassen werden können.

Die Absicht des Films ist ganz klar, weitere Transition-Projekte zu initiieren. Tatsächlich schafft er einen klaren Transfer von Handlungswillen und Initiativkraft. Zudem weckt er durchaus ein kollektives Bewusstsein, das Gefühl der Zugehörigkeit zu einem grösseren Ganzen, welches mehr ist als die Summe seiner Teile. Eine globale Perspektive steht aber nicht im Zentrum, es geht vor allem um kleine, lokale Welten.

Da “In Transition 1.0” von den jeweiligen Transition-Gruppen selbst produziert wurde, ist der Film alles andere als professionell. Aufbau, Unterhaltsamkeit und Spannung sind sehr mittelmässig, handwerklich bietet der Film wenig. Die Musik ist passend gewählt.

Weitere Rezensionen...



Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Emma Goude
Jahr: 2009
Sprache (Audio): Englisch
Sprache (Untertitel): Deutsch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Holländisch

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Weiterführendes...

Tags

Bio Erneuerbare Geld Postkonsumismus Quartiere Resilienz Suffizienz UrbanAgriculture Zusammenarbeit



Inhalte

Unterhaltungswert

Wissenschaftlichkeit + journalistische Leistung

Transfer eines Momentums

Bilder, Musik, Handwerk





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