Meat the Truth

Die katastrophalen Auswirkungen der Massentierhaltung auf den Klimawandel

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Offizieller Filmbeschrieb...

Die Nicolaas G. Pierson Foundation bringt in ihrem ersten Filmprojekt 2007 die wichtigsten wissenschaftlichen Informationen zu Klimawandel und Tierhaltung zusammen und übersetzt sie für ein internationales Publikum.

“Meat the Truth” demonstriert eindrücklich dass unsere Nutztierhaltung weltweit zu mehr Treibhausgasen führt als alle Personenwagen, LKW, Züge, Schiffe und Flugzeuge zusammen.

“Meat the Truth” spielt provokativ mit Al Gores Vortrag An Inconvenient Truth, in welchem zwar zum ersten Mal und unvergesslich vor dem Klimawandel gewarnt wurde, das Thema Fleischkonsum jedoch – absichtlich oder unabsichtlich – unter den Tisch gekehrt wurde.

Hinweise zum Film...

“Meat the Truth“ lehnt stark an An Inconvenient Truth von Al Gore an. Es empfiehlt sich daher zuerst Al Gore’s Film zu schauen, um “Meat the Truth“ richtig verstehen und abwägen zu können.

Der Film hat mehrere schwierig anzusehende Szenen (Verstümmelung von Tieren und ein Clip, der aus Nahaufnahmen von ausscheidenden Kühen besteht).

Zudem hat es einen auf lustig gemachten Cartoon-Abspann, der rebellierende Kühe zeigt, die Ställe und McDonalds anzünden, der irgendwie nicht nötig gewesen wäre und am Schluss einen für einen sonst gemässigten Film zu agitativen Eindruck hinterlässt.

Bewertung der Filmjury...

“Meat the Truth“ ist ein Film von hoher Relevanz und mit gutem Bezug zum Thema Lebensgrundlagen, dem es gelingt eine einsichtige Verbindung zum eigenen Leben herzustellen. Gut recherchiert und dokumentiert und unter Berücksichtigung verschiedenen Perspektiven vermittelt der Film Zusammenhänge auf zuvor selten gezeigte Weise und setzt neue Akzente.

“Meat the Truth“ ist flüssig, die seelische und sensorische Anregung hält sich in Grenzen. Es findet eine klare Vermittlung von Wissen und Fakten statt, wenngleich wenig relativiert wird. Der Einfluss des Menschen auf die Erde insgesamt und den Tierkonsum speziell wird anhand einiger Beispiele aufgezeigt.

Der Film entfacht wenig emotionale Wirkung, stellt keinen Bezug zu etwas Grösserem oder einer planetaren Perspektive her und bringt nur geringfügig aktiv Wertschätzung für die natürliche Vielfalt zum Ausdruck. “Meat the Truth“ appelliert jedoch an die Eigenverantwortung, verzichtet dabei auf Maximallösungen, und transferiert klar Initiative.

Der Film sticht aus handwerklicher Sicht nicht besonders hervor punkto Einzigartigkeit der Bilder und Szenen, Schnitt, Kameraführung oder Dramaturgie. “Meat the Truths“ filmische Stärken liegen in seinem logisch strukturierten Aufbau und der gut passenden Filmmusik.

Weitere Rezensionen...

Technische Daten und Aufführungsrechte...

Regie: Karen Soeters, Gertjan Zwanikken
Drehbuch: Karen Soeters
Produktion: Alalena, Claudine Everaert, Monique van Dijk Armor
Erzählerin: Marianne Thieme
Land: Holland
Jahr: 2007
Dauer: 72 Minuten
Sprache (Audio): Englisch
Sprache (Untertitel): diverse Overvoices und Untertitel verfügbar
Aufführungsrechte: Nicolaas G. Pierson Foundation


Hinweis: Kann gratis aufgeführt werden bei nicht-kommerziellen Anlässen, jedoch wünscht die Nicolaas G. Pierson Foundation eine Benachrichtigung.

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Weiterführendes...

Tags

Fleisch Klima Veganismus



Inhalte

Unterhaltungswert

Wissenschaftlichkeit + journalistische Leistung

Transfer eines Momentums

Bilder, Musik, Handwerk





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